Ein Hotel im Wasserturm

Das Mövenpick Hotel Hamburg im Sternschanzenpark

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Für Wasserturm-Freunde

Der Geschenk-Tipp für Wasserturm-Freunde: In seinem 2003 erschienenen Buch "Wassertürme in Hamburg" schildert Dr. Jens U. Schmidt die Geschichte der rund 50 Wassertürme in der Hansestadt.

1848 wurde in Rothenburgsort der erste Hamburger Wasserturm errichtet. Heute sind nur noch drei der seitdem in Hamburg erbauten rund 50 Türme in Betrieb. Das im Aschenbeck & Holstein Verlag herausgegebene Buch illustriert auf 207 Seiten mit mehreren hundert Abbildungen die Epoche der mächtigen Industriebauten. Ein Kapitel widmet sich dem Wasserturm im Sternschanzenpark.

Das Buch ist für Fachleute und Laien gleichsam spannend, weil es reich an historischen Fakten und dennoch gut lesbar ist. Man spürt, dass der Autor aus Leidenschaft schreibt: Der 1952 geborene Schmidt baut seit rund 30 Jahren das wohl umfassendste Archiv deutscher Wassertürme auf und gibt zudem eine Schriftenreihe über Wassertürme heraus.


Der überwiegende Teil der rund 1300 Wassertürme in Deutschland - wie auch in Hamburg - wurde im kurzen Zeitraum zwischen Ende des 19. Jahrhunderts und 1930 erbaut.

Über Jahrhunderte hinweg hatten sich zuvor die Bürger in Hamburg vor allem durch Brunnen, Wasserträger und -wagen mit sauberem Wasser versorgt. Mit der stark wachsenden Bevölkerung im Zuge der Industrialisierung verdreckten jedoch die Fleete und die Alster zunehmend. Der große Brand 1842 offenbarte zudem, wie unzureichend die vorhandenen Brunnen und Hydranten waren. In Hamburg löste daraufhin eine zentrale staatliche Wasserversorgung mit moderner Kanalisation die private Wasserversorgung ab.

Um dauerhaft einen hohen Wasserdruck in der Stadt zu garantieren, entstanden in der Nähe der Wohngebiete hohe Wassertürme. Denn die mit Dampfkraft betriebenen städtischen Wasserpumpen waren nicht immer zuverlässig. Mit dem Vormarsch zuverlässiger elektrischer Wasserpumpen sank dann die Notwendigkeit wieder, große Gebäude für die Wasserversorgung zu errichten.

Schmidts Blick auf die Geschichte der Wassertürme in Hamburg ist nicht nur die des Architekturhistorikers, der die sehr unterschiedliche Gestaltung der Türme beschreibt und analysiert. Er behandelt anhand der einzelnen Beispiele auch Fragen der Hygiene, beschreibt die industrielle und technische Entwicklung, liefert Einblicke in das Gesundheitswesen, Militär und Friedhofswesen. Die Geschichte der Wassertürme wird so zum Spiegel einer ganzen Epoche der Technik- und Stadtentwicklung.

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