Ein Hotel im Wasserturm

Das Mövenpick Hotel Hamburg im Sternschanzenpark

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Backsteinriese an der Sternschanze

Am heutigen Standort des Wasserturmes befand sich seit dem 30-jährigen Krieg die Sternschanze, eine sternförmige Festung auf einem Hügel vor den Toren der Stadt - der das Schanzenviertel seinen Namen verdankt. Die Festung wurde Anfang des 19. Jahrhunderts geschliffen und ab 1863 der Schanzenpark angelegt. Für die Wasserversorgung der Umgebung entstand im Hügel im Park ein Backsteingewölbe als Wasserspeicher - der Vorläufer des Wasserturms.

Um in der schnell wachsenden Stadt eine störungsfreie Wasserversorgung zu gewährleisten, baute die Stadt Hamburg bis 1910 den Wasserturm in den alten Wasserspeicher hinein. In seinem Inneren boten zwei übereinander liegende Wasserbehälter Platz für 2.300 Kubikmeter Wasser. Das zeltförmige Dach war damals noch mit Kupfer gedeckt. Den Gesamteindruck des Gebäudes beschrieb der Kunsthistoriker Hermann Hipp als "bodenverhaftet, norddeutsch, wehrhaft".

Ursprünglich wurde der Turm auch als Aussichtsturm konzipiert. Unklar ist jedoch, wie lange die Besucher den "unvergleichlich schönen Ausblick" (Hamburger Nachrichten) vom Turm genießen konnten. Der Aufstieg erfolgte über den außen liegenden Treppenturm mit 181 Stufen. Im zweiten Weltkrieg zerstörte ein Bombentreffer Teile des Dachs. Schon 1945 nahm der Turm seinen Betrieb wieder auf, bevor er 1956 für die Wasserversorgung überflüssig und 1961 endgültig stillgelegt wurde und seitdem allmählich verfiel.

Mövenpick Hotels & Resorts

Mövenpick Hotel Hamburg
Sternschanze 6
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Deutschland
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